
Faltenfüller im Überblick
Die Filler oder auch Faltenauffüller kann man grob in zwei Gruppen einteilen: den permanenten und den abbaubaren Faltenfüllern. Hier können Sie auf einen Blick sehen, welche Behandlungsmöglichkeiten bei einer Therapie gegen Falten sich Ihnen anbieten und welche Sorte der Faltenfüller für Sie die richige Wahl sein könnte. Je nach Ihren speziellen Bedürfnissen.
Abbaubare Füllstoffe
Diese Filler kann der Körper zersetzen und abbauen. Sie bleiben nicht als Dauerimplantat permanent erhalten.
Hyaluronsäure
Eigentlich bekannt als ein körpereigener Stoff zur Unterstützung der Hautfestigkeit, wird er für die Behandlung gegen Falten auch synthetisch im Labor produziert. Hyaluronsäure eignet sich nicht nur bei tiefen Falten zur Glättung, sondern besonders bei feinen Fältchen. Das liegt an der Konsistenz der Substanz, die relativ geschmeidig ist. Mit Hyaluronsäure können Falten rund um Nase und Mund geglättet werden. Selbst Aknenarben werden mit Hyaluronsäure therapiert. Hyaluronsäure wird normalerweise in einem Zeitraum von 3 bis ungefähr 9 Monaten vom Körper abgebaut.
Kollagen
Kollagen ist kommt ursprünglich und vor allem im Bereich des Bindegewebes vor. Bei einer Behandlung mit Kollagen stammen die Fasern von Rindern und werden nicht rein synthetisch produziert. Vornehmlich für nicht so tiefe Fältchen wird die Substanz meistens ausgewählt. Der Effekt bei einer Kollagenbehandlung hält in der Regel zwischen 2 und 8 Monaten an.
Poly-L-Milchsäure
Ähnlich aufgebaut wie die körpereigene Milchsäure, ist die Substanz ein Helferlein bei der Faltenglättung. Vornehmlich die Nasobialfalten werden mit Poly-L-Milchsäure behandelt. Neben vergleichsweise kleinen Gesichtspartien ist auch die Behandlung von größeren Flächen mit Poly-L-Milchsäure möglich. Der Behandlungseffekt kann bis zu zwei Jahre anhalten.

