
Faltenunterspritzung
Die Faltenunterspritzung mit Poly-L-Milchsäure ruft einen sofortigen Effekt hervor und ist sofort sichtbar. Bei tiefen Falten in Ihrem Gesicht, kann eine Faltenunterspritzung mit Polymilchsäure von Vorteil sein: die Milchsäure setzt nicht direkt an den Muskeln und Nerven an, sondern wirkt indirekt durch Gewebeaufbau. Dadurch wird die natürliche Mimik des Gesichts nicht beeinträchtigt.
Sofort-Effekt der Schönheitsbehandlung
Dank der Faltenunterspritzung mit Milchsäure wirkt die Haut direkt nach der Unterspritzung optisch aufgepolstert. Die Konturen des Gesichts sehen glatter aus. Diese Art der Schönheitsbehandlung beziehungsweise der Faltenunterspritzung hilft gegen einzelne Falten oder auch zur Straffung von großflächigeren Arealen im Gesicht.
Unverzüglich nach der Injektion mit der Poly-L-Milchsäure sieht man quasi das vorläufige Ergebnis der Faltenunterspritzung. Das liegt an den Inhalts- und Wirkstoffen zur Hauglättung. Denn der eigentliche Wirkstoff wird in Wasser aufgelöst, das bei der Faltenunterspritzung ebenfalls bei den zu behandelnden Flächen mit injiziert wird. Doch nach einigen Tagen baut der Körper das Wasser ab. Der Boosting-Effekt legt sich etwas.
2. Phase der Faltenunterspritzung
Die Injektion mit dem Faltenfüller Poly-L-Milchsäure entfaltet seine volle Kraft innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen. Die Kollagenbildung zum Volumenaufbau der Haut wird stimuliert. Das bewirkt einen natürlichen Ausgleich von Falten und Kontur- oder Volumendefekten. Außerdem unterstützt, im wahrsten Sinne des Wortes, die Faltenunterspritzung das Bindegewebe und stärkt es.
Faltenunterspritzung: das Ergebnis
Bereits nach acht bis zwölf Wochen hat sich die Spannkraft der Haut sichtbar verbessert. Das ist der Zeitpunkt, an dem sich der Patient mit Rücksprache zu dem behandelnden Arzt für oder gegen weitere Behandlungen entscheidet. Im Zentrum steht die Frage, ob die positiven Auswirkungen der Poly-L-Milchsäure ausreichend sind und ob weitere Injektionen sinnvoll sind. Nach knapp drei bis vier Monaten ist das endgültige Ergebnis der Faltenunterspritzung sichtbar.
Informationen zur Faltenunterspritzung mit Poly-L-Milchsäure
Boosting-Effekt:
Es gibt einen (durch die Zusammensetzung der Wirkstofflösung ausgelösten) Sofort-Effekt. Die Haut sieht nach der Faltenunterspritzung oft glatt und prall aus.
Gesichtsbereiche die zur Behandlung besonders geeignet sind:
Gerade für die sogenannten Nasobialfalten (zwischen Nase und Mund) oder auch zur Glättung der Mundwinkel ist die Faltenunterspritzung mit Milchsäure eine Option. Außerdem ist der Stoff zum Volumenaufbau geeignet, deshalb kann er am Jochbogen oder bei eingefallenen Wangen großflächig unterspritzt werden. Konturen können geformt werden oder Narben aufgefüllt. Die Haut erhält durch die Faltenunterspritzung mehr Festigkeit und Elastizität.
Behandlungsdauer:
Je nachdem welches Areal im Gesicht behandelt werden soll, dauert eine Faltenunterspritzung durchschnittlich zirka 30 Minuten. Im Einzelfall kann sich die Behandlungsdauer aber von Patient zu Patient unterscheiden.
Sitzungen:
Die meisten Patienten erhalten ein für sie optimales Ergebnis nach knapp 2 bis 4 Faltenunterspritzungen. Selbstverständlich ist jeder Fall individuell und diese Werte können nicht pauschaliert werden.
Natürlichkeit:
Da die Glättung der Haut eher ein Prozess über ein paar Wochen ist, sieht das Ergebnis oder vielmehr der Weg dahin sehr natürlich aus. Allergische Reaktion Manche Wirkstoffe zur Faltenunterspritzung können eventuell eine allergische Reaktion hervorrufen. In Bezug auf Poly-L-Milchsäure ist bisher kein Fall bekannt.
Wirkung und Ergebnis:
Das Ergebnis einer Faltenunterspritzung mit Milchsäure kann bis zu zwei Jahre anhalten.
Nebenwirkungen:
In Einzelfällen können rund um die Einstichstelle Schmerzen auftreten (röten, bluten, anschwellen) oder es kann sich ein kleiner Bluterguss bilden. Verhärtungen und Knötchen können in seltenen Fällen auftreten.
Nachsorge:
Die behandelten Stellen sollten die nächsten drei Tage knapp vier Minuten sanft massiert werden. Das hilft zur besseren Verteilung der Milchsäure unter der Haut. Außerdem sollte man sich knapp vier Tage von starker Hitze (oder Kälte) und übermäßiger Sonneneinstrahlung fern halten. In diesem Zeitraum sind Saunabesuche und sportliche Betätigung ebenfalls nicht empfehlenswert. Die Hautpflege kann nach der Faltenunterspritzung ansonsten wie gewohnt erfolgen.

